Personalwechsel
Forstdirektor Jürgen Hahn neuer Bereichsleiter Forsten

Behördenleiter Oliver Kröner (li) und Forstdirektor Jürgen HahnZoombild vorhanden

Behördenleiter Oliver Kröner (li) und Forstdirektor Jürgen Hahn

Reibungslos und unspektakulär verlief im Frühjahr 2022 die Übergabe der Bereichsleitung Forsten am AELF Bad Neustadt a.d.Saale von Behördenleiter Oliver Kröner an Forstdirektor Jürgen Hahn.

Zur beruflichen Laufbahn
Aufgewachsen in Bad Neustadt a.d.Saale begann seine berufliche Laufbahn nach seinem Studium der Forstwissenschaften in München/Freising mit einem Referendariat in der Bayerischen Staatsforstverwaltung. Tätigkeiten wie Forsteinrichtung und Schadensinventur an der Forstdirektion in Würzburg waren seine ersten Aufgaben.
Mit der Forstreform 2005 verlagerte er seine Aktivitäten an die Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) in Freising im Bereich Betriebswirtschaft, Forsttechnik und Holz mit Schwerpunkt regenerative Energien.
Fünf Jahr später beteiligte er sich an der Forst- und Technikerschule für Waldwirtschaft in Lohr am Main als Fachlehrer aktiv an der Ausbildung von Referendaren, den zukünftigen Führungskräften in der Forstverwaltung.
Gegen Ende 2014 erfolgte sein Wechsel an das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Schweinfurt. Zunächst zur Unterstützung im Leitungsdienst der Bereiche Hoheitsaufgaben, Jagd, Waldschutz, Landwirtschaftsschule, späterer mit der Abteilungsleitung.
Gegen Ende 2014 erfolgte sein Wechsel an das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Schweinfurt. Zunächst zur Unterstützung im Leitungsdienst der Bereiche Hoheits-aufgaben, Jagd, Waldschutz, Landwirtschaftsschule, späterer mit der Abteilungsleitung.
Mit Mitte 50, verheiratet und zwei Kinder, startet er in der Forstverwaltung in Rhön Grabfeld nochmal durch.
Seine Gedanken zum neuen Aufgabengebiet in Bad Neustadt a.d.Saale
„Man sieht, ich habe schon eine Menge verschiedener Dienststellen und Dienstposten bzw. Tätigkeiten durchlaufen und dabei einiges an Erfahrungen sammeln und Kontakte knüpfen können, die mir bei der Erfüllung meiner neuen Aufgabe sicherlich sehr hilfreich sein werden.
In keinem Fall werde ich umgehend anfangen den Bereich Forsten komplett umzustrukturieren und alles anders machen als meine Vorgänger. Warum auch?“ so Hahn.
„Natürlich wird mit mir als Neuen auch ein neuer und sicherlich anderer Führungsstil Einzug halten als er von meinen Vorgängern im Amt geprägt wurde. Möglicherweise wird sich auch das eine oder andere in Zukunft ändern. Das werde ich aber erst dann entscheiden, wenn ich es für notwendig erachte.
Zunächst bin ich damit beschäftigt, mir ein möglichst realistisches und ehrliches Bild von „meiner“ neuen Mannschaft zu machen.
Eines meiner Ziele ist es, mit den daraus gewonnenen Erkenntnissen die Teamfähigkeit meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu steigern.
Als Einzelkämpfer kann jeder schon ganz gut sein, aber wirklich effektiv sind wir erst dann, wenn wir gemeinsam als Team auftreten und alle unsere Stärken, und damit meine ich explizit auch die Stärken jeder einzelnen Mitarbeiter, bündeln.
Nur dann können wir die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer optimal beraten und betreuen, ihnen und dem Wald bestmöglich helfen. Und Hilfe braucht der Wald in Zukunft mehr denn je.“